Wir geben der Natur Raum zurück
NACHHALTIGKEIT
Nachhaltig denken. Natürlich handeln.
Seit dem ersten Tag gehört die Pflege und Wiederherstellung unserer Abbauflächen zu unserem Selbstverständnis. Für uns ist klar: Wer nimmt, muss auch geben. Deshalb begleiten wir jedes Projekt mit einem klaren Plan zur Renaturierung – abgestimmt mit Behörden, Fachleuten und Naturschützern.
Aus Ackerland wird Artenvielfalt.
Unsere Rohstoffgewinnung verändert die Landschaft – doch das ist erst der Anfang. Schon vor dem ersten Baggeraushub steht fest, wie die Natur danach zurückkehrt: mit einem durchdachten Rekultivierungsplan und klaren Zielbildern. Wo früher Monokultur herrschte, entstehen naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
Wir nutzen Ressourcen – und bewahren sie.
Der wertvolle Mutterboden bleibt erhalten, wird sorgfältig zwischengelagert und später wieder eingebracht. Nach dem Abbau entsteht Raum für neue Wälder, Blühwiesen und Rückzugsorte – mit heimischen Gehölzen, für mehr Biodiversität.
MEHR ALS SCHÖN
Seen mit Zukunft. Für Mensch und Natur.
Unsere ehemaligen Baggerseen verwandeln sich in wertvolle Naturbiotope. Seltene und bedrohte Tier und Pflanzenarten finden hier hochwertige Rückzugsgebiete.
Schutz bei Hochwasser.
Flächen entlang der Donau gestalten wir in enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt als Retentionsräume – wir schaffen Platz für Wasser, wenn es darauf ankommt.
Wir denken weiter – auch bei der Energie.
Mit einem zertifizierten Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 sorgen wir für effizienten und bewussten Umgang mit Energie – heute und morgen.
Die Kiesgrube
WO ES QUAKT UND ZWITSCHERT
Kiesgruben sind für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten wertvolle Lebensräume und abwechslungsreiche Rückzugsorte: Kreuzkröte, Flussregenpfeifer und Uferschwalbe kommen heutzutage in Schwaben fast nur noch hier vor. Viele Kiesgruben weisen einen hohen Wert für den Arten- und Biotopschutz auf. Dies verdeutlicht das Vorkommen von insgesamt 40 gefährdeten Pflanzen- und 179 gefährdeten Tierarten der Roten Listen Bayerns bzw. Deutschlands, die in der „Artenschutzkartierung“ für Kiesgewinnungsstellen in Schwaben aufgeführt sind. Da in dieser Datenbank längst nicht alle Artvorkommen gespeichert sind, ist die tatsächliche Zahl noch deutlich höher.
Der hohe naturschutzfachliche Wert vieler Kiesgruben ergibt sich aus:
- der hohen Strukturvielfalt;
- einem hohen Anteil an schütter bewachsenen Kiesflächen und regelmäßig austrocknenden, offenen Gewässern;
- dem großflächigen Vorkommen nährstoffarmer Standorte;
- der Dynamik in den Gewinnungsbereichen, durch die ständig neue Lebensräume entstehen und Platz für sogenannte „Pionierarten“ geschaffen wird;
- der Ungestörtheit in Teilen der Gruben.
Auch für den Biotopverbund können Kiesgruben von entscheidender Bedeutung sein. Vor allem in strukturarmen Landschaften sind sie wichtige Trittsteine, die den Artenaustausch zwischen natürlichen Trocken-, Feucht- und Gewässerlebensräumen ermöglichen. Große Abbauflächen beherbergen teils stabile Populationen seltener Arten, die sich von dort aus verbreiten können.
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